Die Lokomotivbahn über den Semmering

1844 wollte man endlich die letzte Lücke in der Bahnlinie von Wien nach Triest schließen: Die Strecke über den Semmering. Die etablierten Techniker und Standesvertretungen propagierten Lösungen wie Standseilbahnen, „atmosphärische Bahnen“ oder bestenfalls Züge, die an den Spitzkehren jeweils die Richtung wechseln sollten. Karl Ghega setzte aber gegen alle Widerstände den Bau einer konventionellen Bahnstrecke durch.

Bauwerke und Streckenführung seines damals revolutionären Weges über den Berg bilden seit über 160 Jahren die Hauptverbindung zwischen Wien und Graz. Im Jahr 2015 wurde schließlich mit dem Bau des Basistunnels begonnen. Die große Ära dieser Strecke, aber auch die bis heute langsame und mühevolle Überwindung des Berges neigt sich daher dem Ende zu.

Ein Anlass, diesen Weg über den Berg noch einmal zu würdigen

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